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Willkommen

Prof. ErnstSichere und zuverlässige Wasserressourcen und Wasser-versorgung sind für uns in Deutschland eine Selbstverständlichkeit. Dahinter stecken hohes technisches Know-how, stetige Innovationen und nachhaltiges Management. Am Institut forschen und lehren wir hierzu. Die Sicherung der Rohwasser-qualität, die Wasseraufbereitung und -verteilung sowie energetische Aspekte der Wasserversorgung sind zentrale Themen. Gemeinsam mit der angeschlossenen DVGW-Forschungsstelle TUHH unterhalten wir hierfür Labore und Versuchsanlagen. So kommen Praxisfragen direkt in die Universität und Wasserversorgungsunternehmen profitieren von Wissenschaft und technischen Innovationen. Ich lade Sie herzlich ein, unsere Arbeitsfelder, Forschungsprojekte, Lehrveranstaltungen und natürlich auch die Mitarbeiter auf den folgenden Seiten näher kennenzulernen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann kommen Sie auch persönlich vorbei; ich freue mich auf den Austausch und etwaige Zusammenarbeit.

 

Mathias Ernst

Willkommen

Anschrift
Technische Universität Hamburg-Harburg

Institut für
Wasserressourcen und Wasserversorgung (B-11)

Gebäude E
Schwarzenbergstraße 95

21073 Hamburg

Tel.: 040 / 42878-3453
Fax: 040 / 42878-2999

TUHH Pressemitteilungen

Neue Versuchsreihe im Hexapoden der TUHH geplant

Neue Materialien sind im Kommen: Sie sind leicht, stabil und ressourcenschonend. Doch wie verhalten sie sich bei Schäden? Am 14. und 15. April trafen sich die Teilnehmer des Projekts „Einfluss von Defekten auf das Werkstoff- und Strukturverhalten von faserverstärkten Kunststoffen für Leichtbaustrukturen“ an der Technischen Universität Hamburg (TUHH). Wissenschaftler der TUHH, der TU Braunschweig, der TU Dresden und der Universität Stuttgart forschen gemeinsam in dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt daran, wie sich Schäden in Leichtbaustrukturen verhalten und vermeiden lassen. In dem Projektmeeting plante das Team, wie es den Hexapoden der TUHH gezielt für die Versuchsreihe einsetzen kann.

Die in dem Projekt untersuchten faserverstärkten Kunststoffe werden zunehmend in Windkraftanlagen oder Flugzeugen eingesetzt. Gegenüber metallischen Leichtbaustrukturen bieten sie entscheidende Vorteile: Bestehend aus Glas- oder Kohlenstofffasern im Verbund mit Harz sind sie viel leichter als zum Beispiel Stahl – und dennoch stabiler. Allerdings sind verschiedene Faktoren zu beachten, die die Leichtbaustrukturen verändern können. „Bei der Fertigung können verschiedene Materialfehler, wie beispielsweise Poren oder harzreiche Bereiche auftreten“, erklärt TUHH-Professor Bodo Fiedler, Leiter des Instituts für Kunststoffe und Verbundwerkstoffe. „Außerdem kann es, beispielsweise im Windradbetrieb, zu Schlagschäden durch Vögel kommen“, Fiedler weiter. „Uns geht es darum, die herstellungs- und betriebsbedingten Schäden zu klassifizieren und zu analysieren, wie sie sich jeweils unter Einwirkung von Belastungen verändern.“

Um genau verstehen zu können, wie sich beispielsweise Risse an einem Flugzeugrumpf ausbreiten, startet im Sommer die große Versuchsreihe des Projekts in dem Hexapoden der TUHH. Die mit Mitteln der DFG finanzierte Hochleistungs-Prüfanlage in Gebäude P ermöglicht mechanische Tests an größeren Bauteilen aus Faserverbundwerkstoffen unter realitätsnahen Bedingungen. Die künstlich beschädigten Flugzeugrumpfsegmente werden jenen Belastungen und Vibrationen ausgesetzt, die im realen Flugbetrieb herrschen – und weit darüber hinausgehen.

Die Projektergebnisse tragen dazu bei, zukünftig die Bewertung von Defekten zu vereinfachen, so dass in der Praxis besser eingeschätzt werden kann, inwieweit ein kleiner Riss das Risiko eines katastrophalen Schadens birgt. Zudem soll auf dieser Grundlage die Werkstoffstruktur verbessert werden, so dass Schäden nur geringfügigen bis keinen Einfluss auf die Lebensdauer des Bauteils haben.

TUHH - Pressestelle
Alina Gruhn

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Die Projektteilnehmer vor dem Hexapoden        Foto: TUHH/Gruhn

AIRBUS und TUHH stärken Kooperation: Stiftungsprofessur an TUHH wird fortgeführt

Airbus und die Technische Universität Hamburg (TUHH) führen die Stiftungsprofessur für Flugzeug-Kabinensysteme an der TUHH um fünf Jahre fort. Ziel der interdisziplinären Zusammenarbeit ist es, das Forschungs- und Entwicklungspotenzial am Standort Hamburg weiterhin erfolgreich zu ergänzen. Ferner sollen die Ausbildungskapazitäten im Bereich Flugzeug-Kabinensysteme erhöht werden. Die erste Airbus-Stiftungsprofessur in Flugzeug-Systemtechnik an der TUHH erfolgte 1992. Der weltweit führende Flugzeughersteller und die TUHH kooperieren seit 1990 in Forschung, Lehre, Ausbildung, Technologietransfer und Weiterbildung.

Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen im Bereich der Kabinensysteme: Geforscht und gelehrt wird rund um die Themen Kabinen-Innenausstattung, Kabinenelektrik und Beleuchtung, Kabinenelektronik, Kommunikations-, Informations- und Unterhaltungssysteme sowie Kabinen- und Passagierprozesse und Safety & Security. „In Hamburg befindet sich unser Kompetenz-Zentrum Kabine. Die Stiftungsprofessur trägt ideal dazu bei, unser Wissen auf diesem Gebiet weiterzuentwickeln. Gleichzeitig werden Nachwuchskräfte auf die Anforderungen in ihrem späteren Berufsalltag vorbereitet“, erklärt Dr. Jörg Schuler, Vice President Cabin & Cargo bei Airbus. Auch TUHH-Präsident Professor Garabed Antranikian ist über die weitere Zusammenarbeit erfreut: „Im Schulterschluss zwischen Forschung und Industrie können wir unserem ingenieur-wissenschaftlichen Nachwuchs auch weiterhin hervorragende Ausbildungsbedingungen im Bereich Flugzeugtechnik bieten“. Die Stiftungsprofessur wird mit dem jetzigen Stelleninhaber Professor Ralf God weitergeführt.

Die Zusammenarbeit zwischen Airbus und der TUHH geht über den Bereich der Flugzeug-Kabinentechnik hinaus: Sie wird von verschiedenen Arbeitsbereichen der TUHH getragen, die sich insbesondere mit den Themen Inneninstallationen, Akustik, Werkstofftechnik und -bearbeitung sowie Produktionstechnik beschäftigen. Des Weiteren unterhalten Airbus und die TUHH seit 1995 das Technologiezentrum Finkenwerder (THF) in unmittelbarer Nähe zum Airbus-Werk. Die Stiftungsprofessur ist in das TUHH-Kompetenzfeld „Luftfahrt und Maritime Systeme“ mit Schwerpunkt Luftfahrttechnik eingebunden und unterstützt die Clusteraktivitäten der Freien und Hansestadt Hamburg.

 

TUHH - Pressestelle
Jasmine Ait-Djoudi

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Blick in die Kabine des neuen Airbus A350 XWB. Am Standort Hamburg ist das Airbus Kompetenzzentrum für Kabinen-Entwicklung und –design angesiedelt. Die Kooperation und der enge Austausch mit der TUHH hat in diesem Bereich lange Tradition. (Foto: ©Airbus S.A.S 2014 – photo  by C. BRINKMANN)

TU Hamburg auf neuen Wegen: Halbzeitbilanz des TUHH-Präsidenten Garabed Antranikian

Eine Bilanz mit Weitblick: Der Präsident der Technischen Universität Hamburg (TUHH) Garabed Antranikian ist seit April 2011 im Amt. Die erste Hälfte der Amtsperiode liegt hinter ihm, Grund genug zurückzublicken und die weiteren strategischen Zielsetzungen zu benennen. Festgehalten sind die Leitlinien, Umsetzungen und Ziele im jetzt veröffentlichten Struktur und Entwicklungsplan 2013 – 2018.

Es ist viel passiert: Die vergangenen drei Jahre der Amtszeit von TUHH-Präsident Antranikian waren geprägt von strukturellen Änderungen, um dem Wettbewerb im Bildungsmarkt gerecht zu werden. „Wir haben gemeinsam viel gewagt und sind ungewöhnliche Wege gegangen“, so Antranikian. Der erfolgreiche Innovationsprozess begann mit der Einrichtung des Zentrums für Lehre und Lernen (ZLL), um innovative Lehr- und Lernmethoden zu entwickeln. Einzigartig in der Hochschullandschaft war der Schritt, die TUHH-Forschungsschwerpunkte in einem Zentrum für Forschung und Innovation (ZFI) interdisziplinär zusammenzuführen. „Mit den Kompetenzfeldern „Green Technologies“, „Life Sciences“ sowie „Aviation and Maritime Systems“ hat sich die TUHH ein unverwechselbares Profil gegeben“, so Antranikian weiter. Ferner wurden wichtige Marken in der Forschung gesetzt: Mit der Gründung des Exzellenzkollegs werden die Kompetenzfelder unterstützt. Auch der „InnovationCampus Green Technologies“, entstanden in Kooperation mit dem Hamburger Senat, ist ein wichtiger Meilenstein. Die Ernennung zur Gründerhochschule – um den Technologietransfer durch Unternehmensgründungen zu stärken – setzte neue Impulse. Zu den zentralen Anliegen gehörten auch die intensive Förderung von Nachwuchswissenschaftlern, die konkrete Umsetzung des Themas Nachhaltigkeit und die Weiterentwicklung einer familienfreundlichen Universität. „Die über 6.500 Studierenden in 41 Studiengängen und das beständig hohe Drittmittelaufkommen zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg in der Lehre und Forschung sind“, erklärt Antranikian.

Für die kommenden drei Jahre hat Antranikian noch viel vor, der Innovationsprozess sei noch lange nicht abgeschlossen: Pünktlich zur Halbzeit liegt der Struktur und Entwicklungsplan 2013 – 2018 vor, der die weitere strategische Entwicklung der Hochschule festhält. Die TUHH führt den Prozess der Kräftebündelung fort und wird sich künftig in den drei wissenschaftlichen Kompetenzfeldern profilieren. In diesem Zusammenhang wird auch die Internationalisierung der TUHH durch strategische Partnerschaften und gezielte Maßnahmen gestärkt. Zudem werden die Aktivitäten mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie der Helmholtz-Gemeinschaft, Fraunhofer-Gesellschaft, dem Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt (DLR) oder dem UKE weitergeführt. Auch die Lehre wird weiterentwickelt und für die Zukunft fit gemacht. Mit diesen Schwerpunksetzungen will sich die TUHH im Konzert der führenden Technischen Universitäten in Deutschland auf Augenhöhe positionieren.

Struktur- und Entwicklungsplan 2013 – 2018: http://www.tuhh.de/step

 

TUHH - Pressestelle
Jasmine Ait-Djoudi

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Der Präsident der TUHH Professor Garabed Antranikian. Foto: Nguyen / TUHH

Neue Referentin für TUHH-Präsidenten

Friederike von Bernstorff ist seit dem 1. April 2014 die neue Persönliche Referentin des Präsidenten der Technischen Universität Hamburg (TUHH) Professor Garabed Antranikian.

Von Bernstorff war zuvor Referentin für Universitätsentwicklung an der HafenCity Universität Hamburg. Hier zeichnete sie unter anderem für die konzeptionelle Erarbeitung des Struktur- und Entwicklungsplans der HCU verantwortlich und begleitete die internen Kommunikationsprozesse. Sie studierte Deutsch-Französische Studien in Saarbrücken, Metz und Heidelberg und absolvierte ihren Master Internationale Beziehungen in Dresden.

Die gebürtige Karlsruherin freut sich auf ihr neues Wirkungsfeld und die vielfältigen Aufgaben an der TUHH: „Ich wurde herzlich willkommen geheißen. Sehr gerne möchte ich meinen Beitrag zu diesem offenen Präsidium leisten.“ Als Persönliche Referentin unterstützt sie koordinierend die Arbeit des Präsidenten und ist erste Ansprechpartnerin für alle Anliegen, die an den Präsidenten herangetragen werden.

 

TUHH - Pressestelle
Jasmine Ait-Djoudi

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Friederike von Bernstorff ist die neue persönliche Referentin des Präsidenten der TUHH Professor Garabed Antranikian. Foto: TUHH / Geringer

TUHH-Ringvorlesung

Die Zukunft des Personen- und Güterverkehrs im nationalen und globalen Kontext

Dr. Wiebke Zimmer vom Berliner Öko-Institut spricht im Rahmen der Ringvorlesung "Nachhaltige Mobilitiät" am Freitag, 11. April, von 14.30 bis 16.00 Uhr über "Die Zukunft des Personen- und Güterverkehrs im nationalen und globalen Kontext - Stand, Treiber und Perspektiven". Die Vorlesung findet im TUHH-Hörsaal 0506, Gebäude K/Denickestraße 15, statt und wendet sich an alle Interessierte. Der Eintritt ist frei.

Der Klimaschutz bedeutet für Deutschland eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis 2050 um 80 bis 95 Prozent - bezogen auf das Jahr 1990. "Allein der Verkehrssektor trägt in Deutschland einen Anteil von knapp 20 Prozent an den Nationalen Treibhausgasemissionen und zählt damit zu den großen Treibern der Klimaerwärmung", sagt Dr. Wiebke Zimmer, stellvertretende Leiterin des Bereichs Infrastruktur & Unternehmen im Berliner Büro des Öko-Instituts. Aufgrund des anhaltenden Verkehrswachstums konnte der Verkehrssektor jedoch bisher keinen substanziellen Beitrag zur Treibhausgasemissionsminderung leistet. Wenn auch die  Bundesregierung bisher kein konkretes Ziel für den Verkehrssektor formuliert hat, "explizit adressiert wird der Verkehrssektor aber im EU-Weißbuch mit einer Minderung der Treibhausgasemissionen um 20 Prozent bis 2020 und um 60 Prozent bis 2050", so die promovierte Chemikerin.

Während in anderen Sektoren, wie beispielsweise der Industrie, bereits deutliche Fortschritte bezüglich des Klimaschutzes erzielt werden konnten, stellt sich die Situation im Verkehrssektor besonders schwierig dar. Die Treibhausgasemissionen des Verkehrssektors in Deutschland wurden zwischen 1990 und 2012 um lediglich 5,2 Prozent gesenkt. Zimmer: "Auch hinsichtlich einer Verringerung der Verkehrsleistungen und einer Verlagerung hin zu umweltfreundlichen Verkehrsträgern wurden in der Vergangenheit keine nennenswerten Fortschritte erzielt." Im Gegenteil: Für die kommenden Dekaden wird ein weiterer Anstieg vor allem im Güterverkehr erwartet.

Zimmer geht in ihrer Vorlesung unter anderem der Frage nach, ob  ausreichende Mengen an nachhaltigen erneuerbaren Kraftstoffen zukünftig zur Verfügung stehen. Sie zeigt sich skeptisch: "Angesichts dieser Unsicherheiten stellt eine ausschließliche Fokussierung auf den Markterfolg alternativer Technologien eine riskant Klimaschutzstrategie dar." Eines, so Zimmer, sei indes klar: Mit einem "Weiter wie bisher" könne der Verkehrssektor keinen ausreichenden Beitrag zum Klimaschutz leisten.

http://www.tuhh.de/iue

 

http://www.tuhh.de/t3resources/iue/docs/veranstaltungen/RingvorlesungSommer2014/Ringvorlesung2014.pdf 

TUHH - Pressestelle
Martina Brinkmann

Bild:

Dr. Wiebke Zimmer
Foto: privat