TUHH > Forschung > Institute > Wasserressourcen und Wasserversorgung

Willkommen

Prof. ErnstSichere und zuverlässige Wasserressourcen und Wasser-versorgung sind für uns in Deutschland eine Selbstverständlichkeit. Dahinter stecken hohes technisches Know-how, stetige Innovationen und nachhaltiges Management. Am Institut forschen und lehren wir hierzu. Die Sicherung der Rohwasser-qualität, die Wasseraufbereitung und -verteilung sowie energetische Aspekte der Wasserversorgung sind zentrale Themen. Gemeinsam mit der angeschlossenen DVGW-Forschungsstelle TUHH unterhalten wir hierfür Labore und Versuchsanlagen. So kommen Praxisfragen direkt in die Universität und Wasserversorgungsunternehmen profitieren von Wissenschaft und technischen Innovationen. Ich lade Sie herzlich ein, unsere Arbeitsfelder, Forschungsprojekte, Lehrveranstaltungen und natürlich auch die Mitarbeiter auf den folgenden Seiten näher kennenzulernen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann kommen Sie auch persönlich vorbei; ich freue mich auf den Austausch und etwaige Zusammenarbeit.

 

Mathias Ernst

Willkommen

Anschrift
Technische Universität Hamburg-Harburg

Institut für
Wasserressourcen und Wasserversorgung (B-11)

Gebäude E
Schwarzenbergstraße 95

21073 Hamburg

Tel.: 040 / 42878-3453
Fax: 040 / 42878-2999

News

07.07.2014: Das 18. Trinkwasserkolloquium findet am 16.09.2014 statt - Anmeldung ab sofort möglich!

18. Trinkwasserkolloquium an der TU Hamburg-Harburg

flyer_twk.png

Das 18. Trinkwasserkolloquim findet dieses Jahr am 16. September 2014 an der TUHHH statt.

Die Veranstaltung soll dem Austausch zwischen Forschung und Praxis der norddeutschen Wasserversorgung dienen.

Hierbei werden Themen der Wassergewinnung, Wasseraufbereitung und Wasserverteilung behandelt.

Hier finden Sie den Flyer.

Zur Anmeldung benutzen Sie bitte folgenden Anmeldezettel.


TUHH Pressemitteilungen

Hamburger Brücken – Der Künstler Prof. Klaus Mitransky stellt in der TUHH aus

Venedig des Nordens: Die Technische Universität Hamburg (TUHH) zeigt die Ausstellung „Hamburger Brücken“ des emeritierten Professors für Gestaltungstechnik Klaus W. Mitransky. Präsentiert werden Öl- und Acrylbilder, Printdrucke und Fotografien der Hamburger Bauwerke. Die Ausstellung ist vom 22. Juli bis zum 27. August 2014 täglich von 9 bis 21 Uhr kostenfrei für Besucherinnen und Besucher der TUHH geöffnet.

Mit 2.500 Bauwerken hat Hamburg mehr Brücken als Venedig und Amsterdam zusammen. Die Ausstellung in der TUHH stellt einige von ihnen aus – zu den bekanntesten gehören die Elbbrücken, die Köhlbrandbrücke und die Norderelbbrücke. Für einen Artikel „Hamburgs Brücken werden farbig“ entstanden viele Fotos, die auch in der TUHH-Ausstellung zu sehen sind. In einigen Werken spielt auch die symbolische Ebene eine Rolle. So zeigt die Lichtführung in den Bildern „Brücken im Zwielicht I + II“ einen Moment zwischen Dunkelheit und Tageshelle, der als Zwischenstadium von Jenseits und Diesseits, Abschied und Wiederkehr gedeutet werden kann. Weit verbreitet ist die Brücke als Symbol für die Überwindung von Gräben und die Verbindung über trennende Grenzen hinweg.

In einer Technischen Universität, geht es bei Brücken meist um deren Nutzlast, Tragfähigkeit und Temperatureinwirkungen. „Bei erster Betrachtung sind Brücken funktionelle Bauwerke, die den Zweck erfüllen, ein Hindernis, wie beispielsweise Flüsse oder Schluchten zu überwinden“, sagt der promovierte Pädagoge Mitransky. In seiner Ausstellung gibt er Brücken eine größere Bedeutung und stellt sie unterschiedlich dar, beispielsweise wie er sie wahrnimmt, während er in einem Auto an ihnen vorbeifährt.

„Wir sind froh, dass wir mit Ausstellungen wie dieser die Brücke zwischen Kunst und Wissenschaft schlagen können“, sagte Dr. Ralf Grote, Leiter des Präsidialbereichs der TUHH, in seiner Eröffnungsrede. Für die TUHH hat Kunstförderung bereits Tradition, die mit einer eigenen Kunstinitiative unterstützt wird.

Klaus W. Mitransky wurde in Seelow geboren und wuchs in Rendsburg auf. Nach dem Studium der Malerei und Design in Düsseldorf und Kiel folgte ein   Studium der Berufspädagogik in Berlin, das 1. und 2. Staatsexamen und des weiteren: Studium der  Kunstgeschichte, Soziologie und Erziehungswissenschaften in Hamburg, Promotion. Mitransky lehrte unter anderem an der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH), der Universität Hamburg und dem Staatlichen Studienseminar und war zuletzt als Professor an der Universität Wuppertal tätig. Im Jahr 2000 wurde er emiritiert.

Die Ausstellung „Hamburger Brücken“ findet exklusiv vom 22. Juli bis 27. August an der Technischen Universität Hamburg (TUHH), Schwarzenbergstraße 93 (A), 21073 Hamburg statt. 

TUHH - Pressestelle
Alina Gruhn

Bild:

Die Bilder im Hauptgebäude der TUHH ziehen die Blicke auf sich. Foto: Armin Jesko

Der Countdown zum TUHH Gründerpreis Nachhaltigkeit läuft!

Nachhaltigkeit zahlt sich aus: Der mit 15.000 Euro dotierte Gründerpreis Nachhaltigkeit der Technischen Universität Hamburg (TUHH) geht in die nächste Runde. Der Preis richtet sich an gründungswillige Studierende und Angehörige aller Hochschulen der Metropolregion Hamburg. Voraussetzung ist ein technologieorientiertes, nachhaltiges Geschäftskonzept.

Um innovative Geschäftsideen im Bereich der Green Technologies aktiv zu unterstützen, vergibt die TUHH auf Initiative der Stiftung für naturnahes Wirtschaften bereits zum zweiten Mal den TUHH Gründerpreis Nachhaltigkeit. Die TUHH versteht sich als vernetzte, unternehmerisch handelnde Gründerhochschule. Mit dem Ziel, die Attraktivität und Sichtbarkeit für Startups aus der Wissenschaft zu steigern, werden technologieorientierte und innovative Geschäftsideen prämiert, deren Umsetzung zu einer effizienteren Ressourcennutzung oder der Reduzierung umweltschädlicher Emissionen beitragen.

Der Bewerbungsschluss ist am 11. August 2014. Das Finale der fünf Favoriten inklusive Preisverleihung findet am 30. Oktober 2014 statt.

Alle weiteren Informationen finden Sie unter http://www.tuhh.de/gruenderpreis. 

TUHH - Pressestelle
Alina Gruhn

Bild:

Der Gründerpreis Nachhaltigkeit wird dieses Jahr zum zweiten Mal verliehen: Grafik: Startup Dock

European Summer School on Startup Engineering an der TUHH

Das TUHH Startup Dock bietet gründungsinteressierten Masterstudierenden und Doktoranden der TUHH sowie deren europäischen Partnerhochschulen vom 7. bis 12. September 2014 eine European Summer School mit dem Fokus „Startup Engineering“ an. Ziel des fünftägigen Kompaktprogramms auf Englisch ist die Vermittlung von unternehmerischem Denken und Handeln in Theorie und Praxis.

In nur wenigen Tagen von der Idee zum Geschäftsmodell – bei der Entrepreneurship Summer School lernen alle Teilnehmenden in kurzer Zeit ein tragfähiges Geschäftsmodell für ihr jeweiliges Projekt zu konzipieren und zu entwickeln. Maßgebend ist dabei der Ansatz des „evidenzbasierten Unternehmertums“, bei dem alle Annahmen wiederholt und systematisch einem Abgleich mit der Realität unterzogen werden. In internationalen und interdisziplinären Teams arbeiten jeweils vier bis fünf Studierende an einer Startup-Idee, die gemeinsam im Team entwickelt wird.

Die Summer School wird akademisch betreut von Professor Dr. Christoph Ihl, vom TUHH-Institut für Entrepreneurship, und Dr. Bernhard Doll, Startup-Berater und -Coach, CEO Orange Hills, München. Prof. Ihl leitet das neu gegründete TUHH Institute of Entrepreneurship und fungiert gleichzeitig als akademischer Direktor des Startup Docks. Dr. Bernhard Doll ist Experte für strategisches Innovationsmanagement sowie die visuelle Modellierung von Strategien, Services und Geschäftsmodellen.

Programmdaten:

Termin: 7.-12. September 2014 (Vollzeit)

Sprache: Englisch

Website: https://www.tuhh.de/essense

Bewerbungen bis 28. Juli 2014 an: eva.morgenroth@tuhh.de

Bei Fragen und für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Eva Morgenroth, Tel: 040 42878 -4699.

TUHH - Pressestelle
Alina Gruhn

Deutsch-arabische Zusammenarbeit: Dr. Skander Elleuche ist neues Mitglied der AGYA

Dr. Skander Elleuche, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Technischen Universität Hamburg (TUHH), wurde für fünf Jahre als eines von 25 deutschen Mitgliedern der Arab German Young Academy of Sciences and Humanities (AGYA) nominiert. Die AGYA bringt herausragende arabische und deutsche Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zusammen und unterstützt deren innovative interdisziplinäre Ideen in verschiedenen Forschungsfeldern, Wissenschaftspolitik und Bildung.

Unter mehr als 320 Bewerberinnen und Bewerbern wurde Dr. Skander Elleuche, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Technische Mikrobiologie, für eine der 25 deutschen Mitgliedschaften nominiert. Beworben hatte sich der gebürtige Essener auf Empfehlung von Institutsleiter und Universitätspräsident Prof. Garabed Antranikian. Das Profil des 33-Jährigen passte optimal zu den ausgeschriebenen Anforderungen. Zudem hatte Elleuche als Sohn eines Tunesiers und einer Deutschen von klein auf eine Verbindung zu der arabischen Welt. „Ich freue mich besonders darauf, spannende engagierte Menschen zu treffen“, sagt der promovierte Biologe. „Wir kommen alle aus verschiedenen Kulturkreisen und Disziplinen, das macht AGYA so spannend für mich.“

Die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben die Möglichkeit, ihre Kontakte zu intensivieren und neue Formen der Kooperation zu etablieren. Zudem bereichert die AGYA die interkulturellen Erfahrungen ihrer Mitglieder und bildet sie zu Botschaftern von Wissenschaft und Kultur aus.

In fünf Arbeitsgruppen widmen sich die internationalen Forscherinnen und Forscher aktuellen wissenschaftlichen Themen von politischer Relevanz. Elleuche selbst engagiert sich in dem Projekt „Energy, Water and Environment“. In diesem soll ein Katalog erarbeitet werden, der aufzeigt, wie Energie- und Umweltthemen in der deutschen und arabischen Welt beurteilt werden. Die wissenschaftlichen Themen, wie beispielsweise genmanipulierte Lebensmittel, werden zunächst neutral erklärt und dann von zwei Standpunkten ausgehend beleuchtet. „Wir wollen aufklären ohne zu belehren“, sagt Elleuche.

Die AGYA wurde 2013 an der Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) und der Arabian Gulf Academy, Bahrain, als weltweit erste bilaterale Junge Akademie gegründet. Sie wird hauptsächlich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Qatar Foundation finanziert. Die Mitglieder der AGYA sind Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland und den arabischen Staaten: Ägypten, Algerien, Bahrain, Dschibuti, Irak, Jemen, Jordanien, Katar, Komoren, Kuwait, Libanon, Lybien, Marokko, Mauretanien, Oman, Palästina, Saudi Arabien, Somalia, Sudan, Syrien, Tunesien, Vereinigte Arabische Emirate.    

TUHH - Pressestelle
Alina Gruhn

Bild:

Dr. Skander Elleuche als Botschafter deutscher/arabischer Wissenschaft und Kultur. Foto: TUHH/Gruhn

TUHH-Professor Wolfgang Fricke erhält Best Paper Award

Professor Wolfgang Fricke von der Technischen Universität Hamburg (TUHH) wurde vom International Institute of Welding (IIW) – dem Internationalen Schweißverband – mit einem Preis für das beste Paper 2013 ausgezeichnet. In dem Paper mit dem Titel 'IIW guideline for the assessment of weld root fatigue' berechnete und bewertete Prof. Fricke die Ermüdungsfestigkeit von Schweißverbindungen hinsichtlich des Wurzelversagens. Die Preisverleihung fand in Seoul, Korea, im Rahmen des 67. Jahrestreffens des IIW statt.

Professor Fricke, Leiter des TUHH-Instituts Konstruktion und Festigkeit von Schiffen, ist Vorsitzender der Arbeitsgruppe 'Stress Analysis' der Kommission XIII 'Fatigue of Welded Components and Structures' im Internationalen Schweißverband. In dieser Arbeitsgruppe entstand das ausgezeichnete Paper, das im Springer-Journal 'Welding in the World' im November 2013 erschienen ist.

Bei Schweißnähten kann es passieren, dass an der sogenannten Wurzel, der tiefsten Stelle der Schweißnaht, Ermüdungsbrüche auftreten. Diese Versagensform wird bei modernen und optimierten Schweißverbindungen immer häufiger zu einem Problem. In dem Paper beschäftigte sich Fricke daher mit der Berechnung und Bewertung der Ermüdungsfestigkeit von Schweißverbindungen hinsichtlich dieses Wurzelversagens.

Die 40 Seiten starke Richtlinie gibt eine Übersicht über verschiedene Bewertungsverfahren und zeigt Anwendungsbeispiele unterschiedlichster Art aus verschiedenen Industriebereichen. Richtlinien des Internationalen Schweißverbandes bilden häufig die Basis für nationale und internationale Anwen-dungsnormen.

Das International Institute of Welding

Das International Institute of Welding (IIW) ist ein internationaler technisch-wissenschaftlicher Verband für Schweißen, Löten und verwandte Technologien. Das IIW wurde 1948 von den schweißtechnischen Verbänden bzw. Instituten aus 13 Ländern gegründet, um die Entwicklung der Schweißtechnik auf wissenschaftlichem und technischem Gebiet weltweit schneller voranzubringen. Inzwischen gehören dem Verband über 50 Länder an. Seit Aufnahme seiner Tätigkeit hat das IIW zahlreiche Expertengremien ins Leben gerufen, die in Gemeinschaftsarbeit die mit dem Schweißen und den verwandten Verfahren verbundenen Phänomene sowie ihre Nutzung in der betrieblichen Anwendung untersuchen. 

 

TUHH - Pressestelle
Alina Gruhn

Bild:

Preisträger Professor Wolfgang Fricke. Foto: TUHH/Jupitz