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Willkommen

Prof. ErnstSichere und zuverlässige Wasserressourcen und Wasser-versorgung sind für uns in Deutschland eine Selbstverständlichkeit. Dahinter stecken hohes technisches Know-how, stetige Innovationen und nachhaltiges Management. Am Institut forschen und lehren wir hierzu. Die Sicherung der Rohwasser-qualität, die Wasseraufbereitung und -verteilung sowie energetische Aspekte der Wasserversorgung sind zentrale Themen. Gemeinsam mit der angeschlossenen DVGW-Forschungsstelle TUHH unterhalten wir hierfür Labore und Versuchsanlagen. So kommen Praxisfragen direkt in die Universität und Wasserversorgungsunternehmen profitieren von Wissenschaft und technischen Innovationen. Ich lade Sie herzlich ein, unsere Arbeitsfelder, Forschungsprojekte, Lehrveranstaltungen und natürlich auch die Mitarbeiter auf den folgenden Seiten näher kennenzulernen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann kommen Sie auch persönlich vorbei; ich freue mich auf den Austausch und etwaige Zusammenarbeit.

 

Mathias Ernst

Willkommen

Anschrift
Technische Universität Hamburg-Harburg

Institut für
Wasserressourcen und Wasserversorgung (B-11)

Gebäude E
Schwarzenbergstraße 95

21073 Hamburg

Tel.: 040 / 42878-3453
Fax: 040 / 42878-2999

TUHH Pressemitteilungen

Kick it like HULKs: TUHH-Roboter fahren zur Fußball-WM nach Brasilien

Studierende der Technischen Universität Hamburg (TUHH) qualifizierten sich mit selbstprogrammierten Robotern für die RoboCup-WM in Brasilien.

Das Team um die Robotermannschaft HULKs (Hamburg Ultra Legendary Kickers) sucht noch Fördererinnen und Förderer und lädt am 23. April 2014 um 17 Uhr an die TUHH zu einem informativen Kick-off mit Torwandschießen ein. Der studentische Verein RobotING e.V. wird von Airbus, der TUHH, der Stiftung zur Förderung der Technischen Universität Hamburg-Harburg sowie von der Alfons Haar Maschinenbau GmbH & Co. unterstützt. Die RoboCup-WM findet vom 19. bis 25. Juli in João Pessoa, Brasilien, statt.

Mit einer ausgeklügelten Technik haben sich die HULKs zur WM nach Brasilien geschossen. Der 50 cm kleine Roboter ist bereits mit einer Standardprogrammierung erhältlich. Die reicht jedoch nicht für einen Roboter mit exzellenten Schweinsteiger-Fähigkeiten aus. „Daher entwickeln wir grundsätzlich alles neu“, erklärt Stefan Kaufmann, Vorsitzender des Vereins. Wie ihre menschlichen Kollegen können die Robo-Kicker vorwärts, rückwärts und seitwärts laufen, passen, fallen, aufstehen und Tore schießen. Beeindruckend: Die TUHH-Experten konnten durch ihre Programmierung das Aufstehen aus der Rücken- oder Bauchlage von 18 Sekunden auf vier Sekunden beschleunigen. „Unser Ziel zur WM ist jetzt noch mehr Tempo in die Laufbewegungen zu bekommen“, so Kaufmann. Und das ist eine technische Herausforderung, denn der Humanoid ist komplex ausgestattet: Neben 25 Motoren, die zeitgleich als Gelenke und Muskeln dienen, verfügt er über eine Vielzahl an Sensoren. Alleine im Kopf des Roboters befinden sich vier Mikrofone, zwei Lautsprecher, Berührungssektoren sowie ein Paar hochauflösender Kameras.

Bei der WM treten je zwei Mannschaften, bestehend aus je fünf Robotern, gegeneinander an. Und wie im richtigen Fußball müssen Ersatzspieler am Start sein und das Equipment muss stimmen. So benötigt das RobotING-Team für die Teilnahme an den Wettkämpfen noch finanzielle Mittel und sucht noch weitere Sponsoren. „Unser Vorhaben kostet Geld, das wir als Studierende nicht haben. Entwicklung, Instandhaltungen der Roboter, Versicherungen und natürlich die Wettbewerbe müssen bezahlt werden – deshalb sind wir auf Förderer angewiesen“, betont Philipp Eisele, Ansprechpartner für Sponsoring und Marketing.

Ansprechpartner:

Philipp Eisele
Koordinierungsstelle dual@TUHH
Technische Universität Hamburg (TUHH)
Schwarzenbergstraße 95 (E)
21073 Hamburg
Tel + 49 40 428 78 3335 
Fax +49 40 428 78 4013
E-Mail: philipp.eisele@tuhh.de

TUHH - Pressestelle
Jasmine Ait-Djoudi

Bild:

Grafik: RobotING@TUHH

Österreich zu Besuch an der TUHH: 40 Physiklehrerinnen und -lehrer informieren sich

Erstmalig in der Geschichte der TUHH besuchten im Rahmen einer mehrtägigen Fortbildungsreise 40 Physiklehrerinnen und -lehrer den Harburger Campus. Einen Tag lang kamen die Gäste in den Genuss von anschaulichen Vorträgen über Schiffs- und Meerestechnik, die Gründungen von Offshore-Windkraftanlagen sowie zur Simulation instationärer Strömungsvorgänge für schiffbauliche Anwendungen. Beteiligt waren die vier TUHH-Institute für Mechanik und Meerestechnik, das Entwerfen von Schiffen, Fluiddynamik und Schiffstheorie wie auch Geotechnik und Baubetrieb. Den krönenden Abschluss bildete ein Besuch des TUHH-Schoollabs. Darüber hinaus besichtigte die Gruppe auch das Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY, Airbus sowie das Helmholtz-Zentrum Geesthacht - Zentrum für Material- und Küstenforschung GmbH.

Das Programm an der TUHH zusammengestellt hatte Dr. Astrid Mutzel, Schulkoordinatorin an der TUHH. Auch übernahm sie die Betreuung der wissenshungrigen Gäste. Deren Lust auf Bildungsreisen erklärte der Magister für Physik Josef Gröchenig so: "Je mehr ein Physiklehrer auf dem Stand der Dinge ist, um so besser ist er in der Lehre. Das dominierende Thema während unseres Besuchs war der Schiffbau, von dem jeder etwas verstehen sollte." Gröchenig selbst organisierte die Fortbildungsreise für die Kolleginnen und Kollegen im Namen der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft (ÖPG). "Sie kommen aus allen Regionen Österreichs von Wien bis Tirol. Darunter sind sowohl Lehrerinnen und Lehrer, die sich noch in der Ausbildung befinden, Lehrende an pädagogischen Hochschulen, andere schreiben Physiklehrbücher und nicht zuletzt die Kolleginnen und Kollegen, die an den allgemein bildenden Schulen unterrichten", sagte der seit 34 Jahren im Amt stehende Physiklehrer.

Der Pädagoge ist ein gern und oft gesehener Gast an der TUHH: Er unterrichtet am Gymnasium "Porcia" in Spittal an der Drau, gelegen in Kärnten. Bereits 16 Mal besuchte der Magister in Begleitung von Oberstufenschülern- und Schülerinnen das TUHH-Schoollab. Dies geschieht im Rahmen des schuleigenen Projekts „Hamburg-Physik live“.

 

TUHH - Pressestelle
Martina Brinkmann

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Physiklehrerinnen und -lehrer aus Österreich zu Besuch an der TUHH mit Organisator Josef Gröchenig (recht unten) Foto: TUHH/Brinkmann

Neue Versuchsreihe im Hexapoden der TUHH geplant

Neue Materialien sind im Kommen: Sie sind leicht, stabil und ressourcenschonend. Doch wie verhalten sie sich bei Schäden? Am 14. und 15. April trafen sich die Teilnehmer des Projekts „Einfluss von Defekten auf das Werkstoff- und Strukturverhalten von faserverstärkten Kunststoffen für Leichtbaustrukturen“ an der Technischen Universität Hamburg (TUHH). Wissenschaftler der TUHH, der TU Braunschweig, der TU Dresden und der Universität Stuttgart forschen gemeinsam in dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt daran, wie sich Schäden in Leichtbaustrukturen verhalten und vermeiden lassen. In dem Projektmeeting plante das Team, wie es den Hexapoden der TUHH gezielt für die Versuchsreihe einsetzen kann.

Die in dem Projekt untersuchten faserverstärkten Kunststoffe werden zunehmend in Windkraftanlagen oder Flugzeugen eingesetzt. Gegenüber metallischen Leichtbaustrukturen bieten sie entscheidende Vorteile: Bestehend aus Glas- oder Kohlenstofffasern im Verbund mit Harz sind sie viel leichter als zum Beispiel Stahl – und dennoch stabiler. Allerdings sind verschiedene Faktoren zu beachten, die die Leichtbaustrukturen verändern können. „Bei der Fertigung können verschiedene Materialfehler, wie beispielsweise Poren oder harzreiche Bereiche auftreten“, erklärt TUHH-Professor Bodo Fiedler, Leiter des Instituts für Kunststoffe und Verbundwerkstoffe. „Außerdem kann es, beispielsweise im Windradbetrieb, zu Schlagschäden durch Vögel kommen“, Fiedler weiter. „Uns geht es darum, die herstellungs- und betriebsbedingten Schäden zu klassifizieren und zu analysieren, wie sie sich jeweils unter Einwirkung von Belastungen verändern.“

Um genau verstehen zu können, wie sich beispielsweise Risse an einem Flugzeugrumpf ausbreiten, startet im Sommer die große Versuchsreihe des Projekts in dem Hexapoden der TUHH. Die mit Mitteln der DFG finanzierte Hochleistungs-Prüfanlage in Gebäude P ermöglicht mechanische Tests an größeren Bauteilen aus Faserverbundwerkstoffen unter realitätsnahen Bedingungen. Die künstlich beschädigten Flugzeugrumpfsegmente werden jenen Belastungen und Vibrationen ausgesetzt, die im realen Flugbetrieb herrschen – und weit darüber hinausgehen.

Die Projektergebnisse tragen dazu bei, zukünftig die Bewertung von Defekten zu vereinfachen, so dass in der Praxis besser eingeschätzt werden kann, inwieweit ein kleiner Riss das Risiko eines katastrophalen Schadens birgt. Zudem soll auf dieser Grundlage die Werkstoffstruktur verbessert werden, so dass Schäden nur geringfügigen bis keinen Einfluss auf die Lebensdauer des Bauteils haben.

TUHH - Pressestelle
Alina Gruhn

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Die Projektteilnehmer vor dem Hexapoden        Foto: TUHH/Gruhn

AIRBUS und TUHH stärken Kooperation: Stiftungsprofessur an TUHH wird fortgeführt

Airbus und die Technische Universität Hamburg (TUHH) führen die Stiftungsprofessur für Flugzeug-Kabinensysteme an der TUHH um fünf Jahre fort. Ziel der interdisziplinären Zusammenarbeit ist es, das Forschungs- und Entwicklungspotenzial am Standort Hamburg weiterhin erfolgreich zu ergänzen. Ferner sollen die Ausbildungskapazitäten im Bereich Flugzeug-Kabinensysteme erhöht werden. Die erste Airbus-Stiftungsprofessur in Flugzeug-Systemtechnik an der TUHH erfolgte 1992. Der weltweit führende Flugzeughersteller und die TUHH kooperieren seit 1990 in Forschung, Lehre, Ausbildung, Technologietransfer und Weiterbildung.

Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen im Bereich der Kabinensysteme: Geforscht und gelehrt wird rund um die Themen Kabinen-Innenausstattung, Kabinenelektrik und Beleuchtung, Kabinenelektronik, Kommunikations-, Informations- und Unterhaltungssysteme sowie Kabinen- und Passagierprozesse und Safety & Security. „In Hamburg befindet sich unser Kompetenz-Zentrum Kabine. Die Stiftungsprofessur trägt ideal dazu bei, unser Wissen auf diesem Gebiet weiterzuentwickeln. Gleichzeitig werden Nachwuchskräfte auf die Anforderungen in ihrem späteren Berufsalltag vorbereitet“, erklärt Dr. Jörg Schuler, Vice President Cabin & Cargo bei Airbus. Auch TUHH-Präsident Professor Garabed Antranikian ist über die weitere Zusammenarbeit erfreut: „Im Schulterschluss zwischen Forschung und Industrie können wir unserem ingenieur-wissenschaftlichen Nachwuchs auch weiterhin hervorragende Ausbildungsbedingungen im Bereich Flugzeugtechnik bieten“. Die Stiftungsprofessur wird mit dem jetzigen Stelleninhaber Professor Ralf God weitergeführt.

Die Zusammenarbeit zwischen Airbus und der TUHH geht über den Bereich der Flugzeug-Kabinentechnik hinaus: Sie wird von verschiedenen Arbeitsbereichen der TUHH getragen, die sich insbesondere mit den Themen Inneninstallationen, Akustik, Werkstofftechnik und -bearbeitung sowie Produktionstechnik beschäftigen. Des Weiteren unterhalten Airbus und die TUHH seit 1995 das Technologiezentrum Finkenwerder (THF) in unmittelbarer Nähe zum Airbus-Werk. Die Stiftungsprofessur ist in das TUHH-Kompetenzfeld „Luftfahrt und Maritime Systeme“ mit Schwerpunkt Luftfahrttechnik eingebunden und unterstützt die Clusteraktivitäten der Freien und Hansestadt Hamburg.

 

TUHH - Pressestelle
Jasmine Ait-Djoudi

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Blick in die Kabine des neuen Airbus A350 XWB. Am Standort Hamburg ist das Airbus Kompetenzzentrum für Kabinen-Entwicklung und –design angesiedelt. Die Kooperation und der enge Austausch mit der TUHH hat in diesem Bereich lange Tradition. (Foto: ©Airbus S.A.S 2014 – photo  by C. BRINKMANN)

TU Hamburg auf neuen Wegen: Halbzeitbilanz des TUHH-Präsidenten Garabed Antranikian

Eine Bilanz mit Weitblick: Der Präsident der Technischen Universität Hamburg (TUHH) Garabed Antranikian ist seit April 2011 im Amt. Die erste Hälfte der Amtsperiode liegt hinter ihm, Grund genug zurückzublicken und die weiteren strategischen Zielsetzungen zu benennen. Festgehalten sind die Leitlinien, Umsetzungen und Ziele im jetzt veröffentlichten Struktur und Entwicklungsplan 2013 – 2018.

Es ist viel passiert: Die vergangenen drei Jahre der Amtszeit von TUHH-Präsident Antranikian waren geprägt von strukturellen Änderungen, um dem Wettbewerb im Bildungsmarkt gerecht zu werden. „Wir haben gemeinsam viel gewagt und sind ungewöhnliche Wege gegangen“, so Antranikian. Der erfolgreiche Innovationsprozess begann mit der Einrichtung des Zentrums für Lehre und Lernen (ZLL), um innovative Lehr- und Lernmethoden zu entwickeln. Einzigartig in der Hochschullandschaft war der Schritt, die TUHH-Forschungsschwerpunkte in einem Zentrum für Forschung und Innovation (ZFI) interdisziplinär zusammenzuführen. „Mit den Kompetenzfeldern „Green Technologies“, „Life Sciences“ sowie „Aviation and Maritime Systems“ hat sich die TUHH ein unverwechselbares Profil gegeben“, so Antranikian weiter. Ferner wurden wichtige Marken in der Forschung gesetzt: Mit der Gründung des Exzellenzkollegs werden die Kompetenzfelder unterstützt. Auch der „InnovationCampus Green Technologies“, entstanden in Kooperation mit dem Hamburger Senat, ist ein wichtiger Meilenstein. Die Ernennung zur Gründerhochschule – um den Technologietransfer durch Unternehmensgründungen zu stärken – setzte neue Impulse. Zu den zentralen Anliegen gehörten auch die intensive Förderung von Nachwuchswissenschaftlern, die konkrete Umsetzung des Themas Nachhaltigkeit und die Weiterentwicklung einer familienfreundlichen Universität. „Die über 6.500 Studierenden in 41 Studiengängen und das beständig hohe Drittmittelaufkommen zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg in der Lehre und Forschung sind“, erklärt Antranikian.

Für die kommenden drei Jahre hat Antranikian noch viel vor, der Innovationsprozess sei noch lange nicht abgeschlossen: Pünktlich zur Halbzeit liegt der Struktur und Entwicklungsplan 2013 – 2018 vor, der die weitere strategische Entwicklung der Hochschule festhält. Die TUHH führt den Prozess der Kräftebündelung fort und wird sich künftig in den drei wissenschaftlichen Kompetenzfeldern profilieren. In diesem Zusammenhang wird auch die Internationalisierung der TUHH durch strategische Partnerschaften und gezielte Maßnahmen gestärkt. Zudem werden die Aktivitäten mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie der Helmholtz-Gemeinschaft, Fraunhofer-Gesellschaft, dem Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt (DLR) oder dem UKE weitergeführt. Auch die Lehre wird weiterentwickelt und für die Zukunft fit gemacht. Mit diesen Schwerpunksetzungen will sich die TUHH im Konzert der führenden Technischen Universitäten in Deutschland auf Augenhöhe positionieren.

Struktur- und Entwicklungsplan 2013 – 2018: http://www.tuhh.de/step

 

TUHH - Pressestelle
Jasmine Ait-Djoudi

Bild:

Der Präsident der TUHH Professor Garabed Antranikian. Foto: Nguyen / TUHH