TUHH > Forschung > Institute > Wasserressourcen und Wasserversorgung

Willkommen

Prof. ErnstSichere und zuverlässige Wasserressourcen und Wasser-versorgung sind für uns in Deutschland eine Selbstverständlichkeit. Dahinter stecken hohes technisches Know-how, stetige Innovationen und nachhaltiges Management. Am Institut forschen und lehren wir hierzu. Die Sicherung der Rohwasser-qualität, die Wasseraufbereitung und -verteilung sowie energetische Aspekte der Wasserversorgung sind zentrale Themen. Gemeinsam mit der angeschlossenen DVGW-Forschungsstelle TUHH unterhalten wir hierfür Labore und Versuchsanlagen. So kommen Praxisfragen direkt in die Universität und Wasserversorgungsunternehmen profitieren von Wissenschaft und technischen Innovationen. Ich lade Sie herzlich ein, unsere Arbeitsfelder, Forschungsprojekte, Lehrveranstaltungen und natürlich auch die Mitarbeiter auf den folgenden Seiten näher kennenzulernen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann kommen Sie auch persönlich vorbei; ich freue mich auf den Austausch und etwaige Zusammenarbeit.

 

Mathias Ernst

Willkommen

Anschrift
Technische Universität Hamburg-Harburg

Institut für
Wasserressourcen und Wasserversorgung (B-11)

Gebäude E
Schwarzenbergstraße 95

21073 Hamburg

Tel.: 040 / 42878-3453
Fax: 040 / 42878-2999

TUHH Pressemitteilungen

Frauen, die forschen – TUHH zeigt Ausstellung über Spitzenforscherinnen

Die Technische Universität Hamburg (TUHH) zeigt die Ausstellung „Frauen, die forschen – 24 Spitzenforscherinnen im Porträt“ der international renommierten Fotografin Bettina Flitner. Präsentiert werden über 24 großformatige Fotografien mit Kurzbiografien herausragender Wissenschaftlerinnen. Die Ausstellung ist vom 30. Oktober bis zum 26. November 2014 täglich von 10 bis 20 Uhr kostenfrei für Besucherinnen und Besucher geöffnet.

Als die Biologin Prof. Christiane Nüsslein-Volhard 1995 für ihre genetische Forschung an Fruchtfliegen den Nobelpreis für Medizin erhielt, gab es kein offizielles Bild von ihr – nicht einmal am Tübinger Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie, dessen Abteilung für Genetik die Wissenschaftlerin zum damaligen Zeitpunkt seit zehn Jahren leitete. Für die Fotografin und Filmemacherin Bettina Flitner gab dies den Anstoß für ein neues Projekt: Porträts von Wissenschaftlerinnen in ihrer Forschungsumgebung. Die erste von ihnen war Nüsslein-Volhard, die Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Entwicklungsbiologie betreibt. Flitner fotografierte sie in einem Seerosenteich, der die Ursuppe symbolisiert, aus der in der früheren Erdgeschichte die ersten einfachen organischen Verbindungen entstanden.

Die Ausstellung zeigt mit mal zarten, mal starken Portraits hochspannende Berufsfelder und ermutigt ganz nebenbei auch Frauen sich mit diesen Themenfeldern auseinander zu setzen. Ein Bestreben, das TUHH-Präsident Professor Garabed Antranikian teilt: „Wir möchten die Leistungen von Wissenschaftlerinnen würdigen und junge Forscherinnen zu einer Wissenschaftskarriere ermutigen.“ Initiiert wurde die Ausstellung vom Gleichstellungs- und Familienbüro sowie der Graduiertenakademie der TUHH und wird unterstützt von der Firma Dow Deutschland Anlagengesellschaft in Stade.

Die öffentliche Vernissage findet am 29. Oktober 2014 ab 18 Uhr im Hauptgebäude der TUHH statt. Nach einem Grußwort von Professor Viktor Sigrist, TUHH-Vizepräsident Strukturentwicklung, und Dieter Schnepel, Werkleiter Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbh, hält die Leiterin des Zentrums GenderWissen in Hamburg Dagmar Filter einen Vortrag mit dem Thema: „Hypatias forschende Töchter im Spiegel heutiger Porträts. Repräsentation, Inszenierung und Geschlecht.“ Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von der TUHH-Band „Jazzfilet".

„Frauen, die forschen – 24 Spitzenforscherinnen im Porträt“

Technische Universität Hamburg (TUHH)     

Schwarzenbergstrasse 93 (A), 21073 Hamburg    

Dauer: 30. Oktober bis 26. November 2014

Öffnungszeiten: 10 bis 20 Uhr 

Vernissage am 29. Oktober 2014, 18.00 Uhr

TUHH - Pressestelle
Alina Gruhn

Bild:

Die Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard in ihrem Garten in Tübingen. Foto: Bettina Flitner

Podiumsdiskussion mit TUHH-Präsident Garabed Antranikian am 4. November 2014

Wissenschaftsmetropole Hamburg: Ist die Zukunft des Universitäts- und Forschungsstandorts in Gefahr?

Wissenschaft, Universitäten und Forschungseinrichtungen sind der Motor für Innovationen und Entwicklungen in einer Gesellschaft. Bildung und Forschung sind die Eckpfeiler für Fortschritt und Innovationsfähigkeit sowie die Voraussetzungen für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Doch statt in die Zukunft der Wissenschaft zu investieren, wird die Anzahl der Lehrveranstaltungsstunden zurückgefahren und die Zahl der Studienanfänger gekürzt. Im bundesweiten Vergleich sind die Fördermittel für Hamburger Universitäten unterdurchschnittlich. Die Hochschulen erhalten nicht einmal einen Inflationsausgleich, bekommen aber gleichzeitig immer mehr Aufgaben zugeteilt. Zwar verfügt Hamburg über einige international renommierte Forschungsfelder, doch ein langfristiges Konzept zur Stärkung und Positionierung des Wissenschafts- und Forschungsstandorts Hamburg gibt es nicht.

Die Podiumsdiskussion findet statt: Dienstag, 4. November 2014, 19:00 – 21:00 Uhr

Bucerius Law School, Heinz Nixdorf-Hörsaal (Raum 2.28), Jungiusstraße 6, 20355 Hamburg. Informationen und Anmeldungen über das unten verlinkte PDF oder die Friedrich-Naumann-Stiftung.

TUHH - Pressestelle
Jasmine Ait-Djoudi

Bild:

TUHH Präsident Professor Dr.-Ing. Garabed Antranikian. Foto: Lina Nguyen / TUHH

Ehrendoktorwürde für Professor Thomas J. C. Matzen

Gewürdigt werden seine Pionierarbeit auf dem Gebiet des Management-Buy-Outs sowie seine Verdienste um den studentischen und wissenschaftlichen Nachwuchs

In einem offiziellen Festakt verlieh die Technische Universität Hamburg (TUHH) Professor Thomas J. C. Matzen die Würde eines "Doktor der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Ehren halber" (Dr. rer. pol. h.c.). Gewürdigt werden damit seine Pionierarbeit auf dem Gebiet des Management-Buy-Outs und seine großen Verdienste um Studierende und Nachwuchswissenschaftler an der TUHH sowie dem Northern Institute of Technology Management (NIT). Seit Jahren gibt der ausgewiesene Wirtschaftsfachmann sein Wissen als Professor an Studierende der TUHH sowie des angegliederten NIT weiter. In seinen Vorlesungen zur Businessplanung und dem Karrieremanagement vermittelt Matzen Erfahrungen und Erkenntnisse seines Unternehmerdaseins.

TUHH-Präsident Professor Garabed Antranikian selbst übergab dem Vollblutunternehmer Matzen die Ehrendoktorwürde. Es ist das siebte Mal seit ihrer Gründung, dass an der TUHH die Würde eines Ehrendoktors verliehen wurde. Die Laudatio hielt Dr. Harmut Dietrich von der Hamburger Kanzlei Huth Dietrich Hahn, der als Freund und juristischer Ratgeber die Lebensleistung des zu Ehrenden in den Fokus nahm. „Prof. Matzen ist auf dem Gebiet der Management-Buy-Outs ein Pionier im wirklichen Sinne des Wortes. Er ist Mitte der 80er Jahre in Neuland aufgebrochen. Er hatte vor, mit einem Sack Eigenkapital – sprich: mit einem Fond – und mit viel Bankfinanzierung – sprich: Leverage – im Zusammenwirken mit dem Management mittelständische Unternehmen zu kaufen, sie durch intensive Betreuung  in ihrem Unternehmenswert zu steigern und sodann mit Erfolg, wenn möglich über die Börse zu verkaufen.“ In wenigen Jahren hat sich das Instrument des Management-Buy-Outs in Deutschland durchgesetzt. Dietrich: „Es stellt heute das etablierte Handwerkszeug der gesamten Private Equity-Szene dar.“

Neben seinen Erfolgen als Unternehmer werden ebenfalls seine exzellenten Lehrkompetenzen gerühmt. In seinen gut besuchten Vorlesungen hat der studierte Betriebswirt Matzen bisher mehr als 1000 Studierenden seine Kenntnisse und Erfahrungen weitergegeben. Vor drei Jahren erhielt er den „Best Teacher Award“ des NIT. Dank seiner großzügigen Unterstützung konnte am NIT die Spezialisierungsrichtung „Entrepreneurial Management“ etabliert werden. Auch hat er das NIT von Anfang an durch Pro-bono-Vorträge unterstützt. Im Namen des NIT würdigte NIT-Präsident Professor Otto von Estorff den Einsatz von Thomas J. C. Matzen und ließ es sich nicht nehmen, dem Kollegen einen originellen Doktorhut aufzusetzen.

Thomas Matzen selbst nutzte die Veranstaltung, um Gästen und Wissenschaftlern ihm wichtige Gedanken und Anregungen mit auf den Weg zu geben. Der Titel seines Vortrags lautete „Unternehmer gestalten die Zukunft! – Und was machen wir?“. Er warf unter anderem einen kritischen Blick auf den sogenannten „Innovationsweltmeister Deutschland“, seine kleinen und mittelständischen Unternehmen und die deutsche Startup Szene. Das  Fazit des Wirtschaftsexperten klingt ernüchternd: „Deutschland bleibt hinter seinen Möglichkeiten zurück, insbesondere im Bereich der Digitalisierung. Es ist die Anspruchshaltung, die nicht stimmt. Es geht darum, den digitalen Technologiesprung  als eine der führenden Nationen gestalten zu wollen und nicht die Errungenschaften der Vergangenheit zu verwalten. Es geht um den Willen, so weit wie möglich zu kommen.“ Thomas Matzen lobte die TUHH, die sich als Gründerhochschule in den vergangenen Jahren rasant entwickelt habe. Sein kritischer Blick als Unternehmer aber ließ ihn gleichzeitig die Frage stellen: „Doch ist das genug? Stimmt unsere Anspruchshaltung an die TUHH? Sollte es nicht unser Ziel sein, eine der internationalen Gründerhochschulen zu werden?“
Spätestens zu diesem Zeitpunkt wurde deutlich, welch weitsichtigen Ratgeber die TUHH zu ihren Unterstützern zählen darf.

Info:
Der erfolgreiche Unternehmer Dipl.-Kfm. Thomas J. C. Matzen, geboren 1949, arbeitete nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Hamburg bei dem Wirtschaftsprüfungsunternehmen Arthur Andersen, wechselte dann zu EFFEM, einem Unternehmen der Mars Inc. in den USA sowie zu Corporate Services in Brüssel. 1986 trat Matzen die Geschäftsführung der J. Henry Schroder Unternehmensberatung GmbH in Hamburg an, deren Anteile er 1989 übernahm und daraus 1990 sein eigenes Unternehmen, die Thomas J. C. Matzen GmbH, gründete. Seit Mitte der 90er Jahre wurden viele Transaktionen, zum Beispiel durch die Umwandlung von Unternehmen in Aktiengesellschaften, realisiert. Die Namen der Firmen Ex-Cell-O AG, Richard Schoeps AG, Eurobike und Kleindienst Datentechnik AG, stehen exemplarisch für solche erfolgreichen Transaktionen. Thomas J. C. Matzen gilt als der Vater des Management Buy-Outs und ist einer der erfolgreichsten Gründer neuer und erfolgreicher Unternehmen in Deutschland.

TUHH - Pressestelle
Martina Brinkmann

Bild:

Ehrendoktor Thomas J. C. Matzen mit TUHH-Präsident Garbed Antranikian (links) und NIT-Präsident Otto von Estorff (rechts) Foto: TUHH/Bittcher

TUHH forscht an Software zur Simulation großer Bodenverformungen

Die Technische Universität Hamburg (TUHH) beteiligt sich an einer europäischen Forschungsgemeinschaft, zur Verbesserung einer Software, die große Bodenverformungen und           -bewegungen simulieren kann. Initiiert wurde die Kooperation von dem unabhängigen niederländischen Forschungsinstitut Deltares, das Lösungen zum Schutz von Flussmündungen, Küsten und Fließgewässern entwickelt. Neben der TUHH sind die University of Cambridge, Großbritannien, und die Universidad de Barcelona, Spanien, mit sehr renommierten Wissenschaftlern an dem Vorhaben beteiligt.

Professor Jürgen Grabe, Leiter des Instituts für Geotechnik und Baubetrieb, fuhr nach Delft, um mit den beteiligten Wissenschaftlern die zukünftige Zusammenarbeit zu unterzeichnen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, eine numerische Berechnungsmethode, die sogenannte „Material Point Method“ (MPM), so weiterzuentwickeln, dass damit große dynamische Deformationen vom Boden (Bodenpartikel, Porenwasser, Porenluft) simuliert werden können. Es geht dabei beispielsweise um die Simulation der schlagenden Einbringung von Gründungspfählen von Offshore Windenergieanlagen in den Meeresgrund, von großen Erdrutschen nach starken Niederschlägen oder das Versagen eines Deiches infolge anhaltenden Hochwassers und Wellenschlags. Die Simulationsergebnisse werden mit Ergebnissen aus Labor- und Feldversuchen verglichen und auf diese Weise validiert.

TUHH - Pressestelle
Alina Gruhn

Bild:

Professor Jürgen Grabe (Mitte), beim Unterzeichnen der Kooperationsvereinbarung in Delft, Niederlande. Foto: Deltares

Engagement – Neues Magazin der TUHH

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es: Mit dem Titel „Engagement“ hat die Technische Universität Hamburg (TUHH) mit dem KSV Klaus Schümann Verlag eine Zeitschrift zur Förderung der Kultur des Stiftens, Spendens und Sponsorings durch private Initiativen aufgelegt. Vorgestellt werden hochkarätige Stifter und Sponsoren, die die vielfältigen Projekte der TUHH ermöglichen und begleiten. 

Das Engagement von privaten Stiftern und verantwortungsbewussten Unternehmern für staatliche Hochschulen ist heute wichtiger denn je. Die Zukunft stellt an eine Technische Universität neue Aufgaben, die mit staatlichen Mitteln nicht zu schultern sind. In der Zeitschrift „Engagement“ erzählen Förderer aus der Wirtschaft in Interviews über ihre Motivation, die TUHH in ihrer Arbeit gerne und aus Überzeugung zu unterstützen. Erfolgreiche Beispiele wie das Exzellenzkolleg, das Startup Dock oder die Studierendeninitiativen e-gnition mit ihrem Rennwagen und die Fußball spielenden Roboter HULKS illustrieren praxisnah das Engagement. Hauptmotiv der Unterstützer ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, den die Wirtschaft dringend braucht. Die Investition in Köpfe schafft einen Mehrwert, der gerade für die Wirtschaft von hoher Bedeutung ist. „Ich freue mich sehr über die kräftige Unterstützung von Unternehmen und Privatpersonen. Ohne sie wäre vieles auf dem Campus der TUHH nicht möglich. Das private Engagement in der Wissenschaft wird zukünftig immer notwendiger werden“, sagt Professor Antranikian, Präsident der TUHH. „Wir hoffen, weitere Unterstützer für unsere Universität gewinnen zu können“. 

Die TUHH macht es Spendern, Stiftern und Sponsoren so einfach wie möglich, sich zu beteiligen: Unter der Marke „TU & YOU“ sind attraktive Angebote an die Wirtschaft für ein erfolgreiches Mitwirken gebündelt. Die Hamburger Sparkasse, die „Engagement“ als Hauptsponsor finanziell ermöglicht, ist dabei ein weiterer Partner in der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft.

http://tuandyou.de

http://tuhh-stiftung.de/

Kontakt

Bert E. König

Geschäftsführer

Stiftung zur Förderung der TUHH

Schwarzenbergstrasse 93     

21073 Hamburg 

Tel + 49 40 42 878 -3101

E-Mail: stiftung@tuhh.de

www.tuhh.de

TUHH - Pressestelle
Jasmine Ait-Djoudi